2 Jahre ANAD – Was ich mitnehme?

Liebe Leseerinnen und Leser,

Nun ist es ganz offiziel. Ich bin heute den ersten Tag seit über zwei Jahren keine Klientin mehr bei ANAD e.V.

Eine sehr prägende und erfolgreiche Zeit bei ANAD geht für mich zu Ende. Ich möchte euch die wichtigsten Dinge mitgeben, die ich in den letzten zwei Jahren mitgenommen habe und die ich auf meinem weiteren Weg nutzen kann:

1. Reflektiere dich und denk darüber nach wieso etwas passiert. Es gibt immer einen Grund dafür.

2. Gelassenheit und radikale Akzeptanz für alle Dinge, die uns das Leben schwer machen. Das spart Kraft.

3. Lebe dein Leben und nicht für andere Menschen.

4. Verzeih dir schlechte Tage, du hast jeden Tag die Chance es besser zu machen.

5. Kleine Brötchen backen, Schritt für Schritt gehen…..dass entlastet dich!

6. Gefühle zulassen, annehmen und aushalten……….GANZ WICHTIG!!!!

7. Grenze dich ab, bei Menschen die dir Kraft rauben oder dir nicht gut tun. Bleib bei dir!

8. Positive Aktivitäten in den Alltag einbauen, sie liefern dir Energie und gute Laune.

9. Freunde sind sehr wichtig, gib ihnen Raum und Zeit und lass sie an deinem Leben teilhaben.

10. Akzeptiere dich so wie du bist…….du lebst nur einmal….und das Leben kann so schön sein!

DESWEGEN…………SEID MUTIG……..IHR KÖNNT ES SCHAFFEN EIN GESUNDES UND FRÖHLICHES LEBEN ZU LEBEN!!

Liebe Grüße

Eure Annika

Zu Ostern………

……wünsche ich allen Lesern und Leserinnen frohe Feiertage und möchte mein aktuelles Lieblingslied für euch hier lassen.

“Wolke 4″ von Philipp Dittberner berührt mich die letzten Tage sehr im Herzen. Ich erwische mich in meinem Leben immer wieder dabei in extreme Gefühlslagen zu geraten. Die Gefühle entweder ganz oder garnicht zu fühlen ist ziemlich anstrengend. Schwarz oder Weiß, Liebe oder Hass, Wut oder Taubheit………………..gibt es nicht etwas in der Mitte???

JA, das gibt es!

Und diesen gern genannten “Graubereich” zu finden und auszuhalten ist manchmal garnicht so einfach. Aber er hebt das extreme Spannungsverhältnis der Gefühle auf und macht das Leben etwas leichter und unanstrengender.

Das Lied “Wolke 4″ beschreibt diese goldene Mitte ziemlich gut. Die Gefühlswelt ist so vielschichtig….seid mutig und entdeckt sie!

Frohe Ostern euch allen!

Eure Annika

Coming soon…

Liebe Leserinnen und Leser,

meine nächsten Beiträge werden euch einen exklusiven Einblick in das Leben bei Anad geben. Dafür werde ich Interviews mit Therapeuten und Sozialpädagogen führen und Klienten in den WG´s besuchen.

Ich freue mich euch bald den ersten Live-Bericht zu präsentieren!

Bis dahin gebe ich euch natürlich noch ein Lied mit auf den Weg, welches mir immer sehr viel Kraft gegeben hat!

Viel Spaß dabei

Eure Annika

Zum Valentinstag!

Zum Valentinstag wünsche ich euch allen nicht nur die Liebe von anderen Menschen, sondern vor allem die Liebe zu euch selbst.

Mich so zu lieben wie ich bin, war einer der wichtigsten Schritte zur Genesung!

Denn die Essstörung ist nichts anderes als der Kampf gegen sich selbst. Fangt an euch selbst in den Arm zu nehmen. Selbstliebe ist die beste Medizin die es gegen die Essstörung geben kann.

Lasst euch von dem Video insperieren und reflektiert euch selbst, was vielleicht noch fehlt oder stört, damit ihr euch selbst lieben könnt!

Schönen Valentinstag!

Eure Annika

Meine Klinik-Erfahrungen

Nachdem Annika in ihrem letzten Beitrag schon so schön geschildert hat, wie sie den Weg zu ANAD fand, möchte ich auch auf meine Klinikzeit etwas mehr eingehen. Betroffene, die vor der Entscheidung stehen: Klinik – ja oder nein?, haben vielleicht gar keine genauen Vorstellungen, was sie in so einer Einrichtung alles erwartet.

“Der nächste Promi ist dem Magerwahn verfallen!” – Eine Satire an die Klatsch-Presse

Es ist kaum auf meiner Facebook-Timeline zu übersehen: “Gemeinsam hungern via Twitter” schreibt die Rheinische Post, “Thinspiration – Dieser Nacktfoto-Trend ist lebensgefährlich” Focus Online und Pro7 kündigt derweil schon die Jubiläums-Staffel von “Germanys next Topmodel by Heidi Klum” an.