Die Wellen des Lebens

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

heute möchte ich ein weiteres Gedicht vorstellen. In “Die Wellen” beschreibe ich einen sehr wichtigen Punkt auf dem Weg die Essstörung loszulassen. Es geht darum seine Gefühle anzunehmen, zu akzeptieren und auszuhalten. Dieser Lernprozess erfordert sehr viel Kraft und Mut, aber es lohnt sich sehr dort hin zu schauen, wo die Gefühle sind. Denn ohne Gefühle wäre das Leben kein Leben.

Klar sind Gefühle wie Angst, Trauer und Wut unangenehm zu spüren, aber das Wichtige zu wissen ist: Diese Gefühle bleiben nicht für Immer. Sie gehen auch wieder, wenn man sie mal angenommen hat. Deswegen sage ich: Traut euch eure Gefühle zu zu lassen!

Vielleicht hilft euch auch dieses Gedicht dabei:

 

Die Wellen

Komm schon,

ich will noch nicht gehen.

Komm schon,

ich will weiter sehen,

wie die Wellen an den Sandstrand branden.

Ich Habe nämlich verstanden

was mir gut tut:

 

Die Flut

aus Energie und Kraft

und auch die innerliche Ruhe,

die Frieden schafft.

 

Inneren Frieden zu finden,

einen Pakt mit sich selber zu binden:

Gefühle anzunehmen wie sie sind,

Gefühle auszuhalten weil sie sind,

Gefühle zu akzeptieren radikal,

denn wenn NICHT, wird es zur Qual.

 

Doch was ich lernen durfte,

dass sollt ihr alle sehen:

Gefühle kommen und gehen.

Wie eine Welle, die an den Strand brandet,

mit vollem, lauten Rauschen,

will ich lauschen,

wie sie leise wieder geht

und mein Inneres übersäht

mit Leichtigkeit am Steg

und einem neuen Weg,

den die Welle mir geebnet hat.

 

Diesen Weg geh ich weiter,

aufgeschlossen und heiter,

bis zur nächsten Welle,

denn hier ist die neue Quelle

zu einem LEBEN IN INNEREN FRIEDEN,

dahin haben mich die Wellen getrieben.

                                                                           

                                                                             Annika Lausch

 

Liebe Grüße und bis bald

Eure Annika

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Lieder geben viel!

geschrieben von Laura Huber:

Hallo  :-)

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin in den letzten Wochen vor Weihnachten immer stark im Stress, weil so viele Prüfungen in der Schule sind. Trotzdem ist es wichtig, dass wir unser eigenes Leben und unsere Ziele für uns selbst nicht aus dem Blick verlieren. Deswegen habe ich mir überlegt, euch heute zwei Lieder vorzustellen. Vielleicht findet ihr abends mal ein paar ruhige Minuten, hört sie an und trinkt eine Tasse Tee und esst ein paar Kekse dazu und entspannt mal so richtig? Mich berühren beide Lieder sehr und mich haben beide in den letzten Monaten begleitet.

Das erste Lied ist mal wieder von Sarah Connor. Ich finde, man findet in ihren Texten so viel Wahres und so schöne Worte, dass ich euch nach „Anorak“ heute das Lied „Mit vollen Händen“ vorstellen will. Mich erinnert das Lied immer daran, dass wir alle oft viel zu negativ denken und dass wir alle unsere eigenen Ecken und Kanten haben. Aber gleichzeitig wird auch deutlich, dass das eben zu uns gehört. Das Lied zeigt uns wieder, dass sich das Leben dadurch auszeichnet, dass es Gutes und Schlechtes gibt und dass jeder auf seine eigene Art weiterkämpfen soll. Jeder hat Steine auf seinem Weg, aber deswegen sollen wir nicht aufhören, weiterzugehen und unser Leben leben. Am besten hört ihr euch das Lied selbst mal an- ich bin mir sicher, dass es euch auch irgendwie berührt und bestärkt, euren Weg ins Leben zurück zu suchen und zu gehen.  Das Leben ist mehr wert als Aufgeben.

Das zweite Lied heißt „Nothing stays the same“ und ist von Luke Sital-Singh (https://www.youtube.com/watch?v=bac03Zc0tfE). Ich habe von dem Sänger noch nie was gehört, bis mir letztes Jahr jemand, der mir sehr viel Halt gegeben hat von dem Lied erzählt hat. Mir hat das Lied von Anfang an gefallen. Ich höre es immer noch total gerne an, wenn es mir nicht gut geht. Das Leben spielt eben nicht so, wie wir es wollen und manchmal will man einfach nur weinen und traurig sein. Manchmal ist es das einzige, was gut tut; aber danach, erinnert dieses Lied daran, dass das Leben schön  sein kann, auch wenn Steine da sind und nichts gleich bleibt. Ich finde, man kann aus jeder einzigen Zeile in dem Lied so viel herausziehen, dass ich gar nicht mehr dazu schreibe, sondern euch einfach vorschlage, euch das Lied selbst anzuhören. Ich glaube, danach versteht ihr, was ich meine- viel besser, als ich es euch mit Worten umschreiben könnte :)

Ich wünsche euch, dass ich die Zeit findet, euch die Lieder anzuhören und dass sie in euch  auch etwas bewegen :-)

Gebt nicht auf!

Eure Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Zum Thema “Loslassen”

Ein Anstoß zum Nachdenken:

Loslassen ….

Wie wäre es, endlich wieder frei zu sein? Lachen zu können und wieder im Leben zu stehen? Vielleicht ist es an der Zeit, aufzustehen und dafür zu kämpfen?

Ich finde zum Thema „Loslassen“ das Lied „Anorak“ von Sarah Connor sehr schön und ermutigend (hier seht ihr ein Cover von Lea Katharina). Menschen loslassen, die vielleicht mehr verletzen, als dass sie wirklich Halt geben. Die Essstörung loslassen und gesund werden.  Um dann die Sonne  und das Leben wieder zu fühlen. Eine Löwin sein, die sich selbst beschützt, die stark ist und die an sich glaubt.

Hört euch das Lied doch einfach mal an J

Ich wünsche euch viel Kraft und Mut!

Bis Bald

Eure Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg !

Hier ein weiterer Beitrag von Laura Huber(16):

Vor Kurzem war ich gemeinsam mit meiner Mama auf einem Konzert von Frank Turner- etwas, das ich mir lange gewünscht habe, als ich krank war. Damals habe ich alles, was ich noch erleben will und wofür ich kämpfen möchte aufgeschrieben: im Sommer die Sonne auf der Haut und den Wind in den Haaren fühlen, Tanzen, um einen See gehen, an einem Lagerfeuer sitzen, einen Wettlauf mitlaufen, auf ein Konzert gehen…. Einige meiner Ziele durfte ich schon erleben und es hat sich wirklich gelohnt, dafür gegen die Essstörung zu kämpfen. Es gibt so viele schöne Dinge, die das Leben bietet, wenn man sich nicht selbst aufgibt!

Das Lied „Get Better“ von Frank Turner hat mir in der letzten Zeit besonders viel Hoffnung, Kraft und Halt gegeben und ich hoffe, dass es euch auch etwas mit auf den Weg gibt- hört es euch doch einfach selbst an und überlegt euch, wofür ihr aufstehen und kämpfen wollt, denn für jeden gibt es Gründe :-)

Liebe Grüße

Laura

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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2 Jahre ANAD – Was ich mitnehme?

Liebe Leseerinnen und Leser,

Nun ist es ganz offiziel. Ich bin heute den ersten Tag seit über zwei Jahren keine Klientin mehr bei ANAD e.V.

Eine sehr prägende und erfolgreiche Zeit bei ANAD geht für mich zu Ende. Ich möchte euch die wichtigsten Dinge mitgeben, die ich in den letzten zwei Jahren mitgenommen habe und die ich auf meinem weiteren Weg nutzen kann:

1. Reflektiere dich und denk darüber nach wieso etwas passiert. Es gibt immer einen Grund dafür.

2. Gelassenheit und radikale Akzeptanz für alle Dinge, die uns das Leben schwer machen. Das spart Kraft.

3. Lebe dein Leben und nicht für andere Menschen.

4. Verzeih dir schlechte Tage, du hast jeden Tag die Chance es besser zu machen.

5. Kleine Brötchen backen, Schritt für Schritt gehen…..dass entlastet dich!

6. Gefühle zulassen, annehmen und aushalten……….GANZ WICHTIG!!!!

7. Grenze dich ab, bei Menschen die dir Kraft rauben oder dir nicht gut tun. Bleib bei dir!

8. Positive Aktivitäten in den Alltag einbauen, sie liefern dir Energie und gute Laune.

9. Freunde sind sehr wichtig, gib ihnen Raum und Zeit und lass sie an deinem Leben teilhaben.

10. Akzeptiere dich so wie du bist…….du lebst nur einmal….und das Leben kann so schön sein!

DESWEGEN…………SEID MUTIG……..IHR KÖNNT ES SCHAFFEN EIN GESUNDES UND FRÖHLICHES LEBEN ZU LEBEN!!

Liebe Grüße

Eure Annika

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Zu Ostern………

……wünsche ich allen Lesern und Leserinnen frohe Feiertage und möchte mein aktuelles Lieblingslied für euch hier lassen.

“Wolke 4″ von Philipp Dittberner berührt mich die letzten Tage sehr im Herzen. Ich erwische mich in meinem Leben immer wieder dabei in extreme Gefühlslagen zu geraten. Die Gefühle entweder ganz oder garnicht zu fühlen ist ziemlich anstrengend. Schwarz oder Weiß, Liebe oder Hass, Wut oder Taubheit………………..gibt es nicht etwas in der Mitte???

JA, das gibt es!

Und diesen gern genannten “Graubereich” zu finden und auszuhalten ist manchmal garnicht so einfach. Aber er hebt das extreme Spannungsverhältnis der Gefühle auf und macht das Leben etwas leichter und unanstrengender.

Das Lied “Wolke 4″ beschreibt diese goldene Mitte ziemlich gut. Die Gefühlswelt ist so vielschichtig….seid mutig und entdeckt sie!

Frohe Ostern euch allen!

Eure Annika

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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