Zu Ostern …..mal keine Geschichte vom Hasen!

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

erst einmal wünsche ich euch Frohe Ostern. Ich möchte heute ein weiteres Gedicht von mir vorstellen. Ich nenne es “Die Ameisen”. In diesem Gedicht geht es um die Neugier auf die Welt und um die eigene Reise, die man durch dieses Welt beginnt. Ich habe auf meiner Reise gelernt wie wichtig es ist ACHTSAM und bewusst mit seinem Körper umzugehen. Denn unser Körper ist das Hotel des Lebens, welches wir auf unserer Reise nicht wechseln können. Und wer hat nicht gerne ein tolles Hotel, in dem man sich immer wieder entspannen und ausruhen kann. Deswegen geht gut mit EUCH selbst um und wertschätzt alles was ihr für eure Reise durchs Leben braucht.

Dann wird diese Reise ein Leben lang ein großartiges Abenteuer!

 

Die Ameisen

 

Eine Ameise trifft eine Andere

und fragt diese, ob sie wandere?

Mit diesem schweren Rucksack auf ihrem Rücken

kommt man nicht sehr leicht ins Entzücken.

Mit so viel Last,

braucht man öfters mal eine Rast

 

Denn wenn man seine Wanderung gesund beenden will

and not going to die on the hill,

dann sollte man seine Last mit Acht betrachten

und stets in sich hinein hören.

Am Ende sind es nämlich die, die lachten,

die auf die Achtsamkeit schwören.

 

Bewusst seinen Körper wahrzunehmen und zu spüren,

Seele und Geist zu berühren,

ist das, was die Ameise

stark macht für ihre Reise.

 

Zu wandern ist des Ameises größte Freude.

Die Welt kennen zu lernen und verschiedenste Leute.

Deswegen ist es wichtig den Rücken zu schonen

und den Rucksack nicht zu voll zu stopfen.

Die Reise soll sich ja lohnen

und nicht so enden, wie die Geschichte vom heißen Stein und dem Tropfen.

 

Deswegen geben sich die Ameisen gegenseitig Rat:

“Tue jeden Tag eine gute Tat:

Sei achtsam mit Seele, Geist und Körper”!

Nicht viel, ABER lebenswichtige Wörter.

Annika Lausch

 

IN DIESEM SINNE……..noch ein frohes OSTERFEST!

Bis bald eure Annika

PS: Das Lied “On a journey” von Neonschwarz begleitet meine Reise durchs Leben seit ein paar Monaten und immer wenn ich dieses Lied  höre stellt sich ein wohlgefühl bei mir ein, eine Lockerheit und ein ganz großes “JA” zu diesem Leben und dieser Reise. Deswegen finde ich es sehr passend dieses Lied euch hier zusätzlich zu präsentieren!

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Momentesammler

geschrieben von Laura Huber:

Hallo :-)

Heute habe ich mir überlegt, mal wieder über ein Lied zu schreiben. Langsam kommen die ersten warmen Tage in diesem Frühling. Ich bin letzte Woche draußen laufen gewesen und hab daran gedacht, wie schön es ist, wenn es Frühling und Sommer wird.  Schwimmen gehen. Lagerfeuer machen. Oder einfach nur in der Sonne liegen und ein Buch lesen. Ausflüge, Stadtläufe, Konzerte. Lebensfreude. Habt ihr euch schon überlegt, was ihr diesen Sommer gerne erleben würdet? Welche Momente würdet ihr gerne erleben?

Das Lied, um das es heute geht, hat mir meine Cousine gezeigt, als ich gerade im Krankenhaus war. Es heißt „Momentensammler“. Erlebt eure Momente bewusst. Sammelt sie. Und erinnert euch immer wieder an die positiven Momente zurück. Ich finde in dem Lied kommt gut rüber, wie wichtig diese Momente sind. Im Vergleich zu allem, was man sammeln kann, sind es die besonderen Momente, die wirklich wichtig sind. Momente sind das, wodurch unser Leben bunt und einzigartig wird.

Diese Momente zu erleben heißt, die Augen zu öffnen. Nach vorne zu schauen. Sich nicht an einer Waage festzuhalten und seinen Körper zu hassen. Sondern das Leben wahrzunehmen. Wie schön und bunt es ist. Und wie viele kleine, schöne Momente es gibt.

Hört euch das Lied doch einfach an und denkt an all die Momente, die euch besonders machen. Die, die ihr schon erlebt habt und die, die ihr noch erleben wollt.

Eure Laura

 

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Wünsche und Träume ergeben neue Räume

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

In meinem Gedicht “Ohne” geht es um die Selbstverwirklichung von Träumen und Wünschen und vorallem darum sich selbst und seinen inneren Frieden zu finden. Jeder Tag gibt euch auf`s neue die Chance mit Mut und Willen eure Träume und Wünsche zu erfüllen.

Traut euch euer Leben so zu gestalten, wie ihr es wollt, wie es sich gut anfühlt und wie es euch glücklich macht. Oftmals lassen wir uns zu sehr vom äußeren Umfeld beeinflussen, wollen es allen anderen recht machen und verlieren dabei unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Deswegen braucht jeder Mensch seine eigenen Räume, die er nach seinen Vorstellungen  gestalten und ausfüllen kann.

Vielleicht hilft euch dieses Gedicht dabei, euren inneren Frieden in eurem selbst geschaffenen Raum zu finden:

 

Ohne

Ohne Willen,

ohne Chillen,

ohne Träume,

ohne Räume,

ohne Wünsche,

ohne Mut,

ist das Leben dann wirklich gut?

 

Nein, ist es nicht.

So entscheidet das Gericht des Lebens,

weil  es ist vergebens,

ohne dies zu leben,

weil wir alle danach streben

einen inneren Frieden zu entwickeln,

ohne hin und her zu kippeln.

 

Diese Wünsche, diese Träume

schaffen nämlich große Räume

für den eigenen Willen und Mut

und entfachen eine Glut

voller Lebensenergie.

So kann jeder werden zum Genie

und  Lebenskünstler noch dazu,

um zu leben in innerer Ruh.

 

Ohne Willen,

ohne Chillen,

ohne Träume,

ohne Räume,

ohne Wünsche,

ohne Mut,

wäre das Leben tatsächlich nicht gut!

Annika Lausch

 

Bis ganz Bald

Eure Annika

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Zunehmen – Dein Körper

geschrieben von Laura Huber:

Zuzunehmen heißt nicht „Fett zu werden“. Zuzunehmen bedeutet nicht, hässlich zu sein. Es bedeutet nicht, gehasst zu werden, alles zu verlieren oder die Kontrolle zu verlieren. Zuzunehmen bedeutet auch nicht sich selbst zu verlieren.

Zuzunehmen bedeutet, Muskeln zu gewinnen. Gesundheit. Stärke. Kräftige Knochen. Lebensfreude. Einen richtigen Körper zu bekommen, belastbar und schön.  Zu lernen, sich und seinen Körper zu akzeptieren und schön zu finden. Leben zu gewinnen. Sich selbst zu gewinnen.

Dich selbst zu gewinnen.

Vielleicht findest du deinen Körper schön so, wie er gerade ist. Aber stimmt es wirklich? Würdest du ihn sonst immer noch bekämpfen? Vielleicht magst du dich und deinen Körper sogar lieber, wenn dein Körper gesund ist. So, wie dein Körper ist, ist er nicht dein Körper, sondern der, der aus der Essstörung entstanden ist. Das bist nicht du. Alles, was du dir von der Essstörung erhoffst, wird scheitern. Denn wenn du immer mehr abnimmst, verlierst du.

Wenn du sie loslässt, wartet das Leben auf dich. Gib dich nicht auf. Bleib stark und lass sie gehen. Zuzunehmen bedeutet nicht, fett zu werden und die Kontrolle zu verlieren. Zuzunehmen bedeutet, den Weg zu sich selbst und seinem Leben zu gehen. Zuzunehmen bedeutet zu erkennen, was in dir steckt. Und es macht dich glücklicher, als du jemals mit deiner Essstörung werden könntest. Denn da draußen wartet das Leben. Auf dich. Nicht auf deine Essstörung. Du sollst leben. Gesund sein. Lachen. Leben. Nicht deine Essstörung ist wichtig. DU bist wichtig.

Life´s challenges are not supposed to paralyze you.

They are supposed to help you discover who you are.

 

Passt auf euch auf :-)

Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Die Wellen des Lebens

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

heute möchte ich ein weiteres Gedicht vorstellen. In “Die Wellen” beschreibe ich einen sehr wichtigen Punkt auf dem Weg die Essstörung loszulassen. Es geht darum seine Gefühle anzunehmen, zu akzeptieren und auszuhalten. Dieser Lernprozess erfordert sehr viel Kraft und Mut, aber es lohnt sich sehr dort hin zu schauen, wo die Gefühle sind. Denn ohne Gefühle wäre das Leben kein Leben.

Klar sind Gefühle wie Angst, Trauer und Wut unangenehm zu spüren, aber das Wichtige zu wissen ist: Diese Gefühle bleiben nicht für Immer. Sie gehen auch wieder, wenn man sie mal angenommen hat. Deswegen sage ich: Traut euch eure Gefühle zu zu lassen!

Vielleicht hilft euch auch dieses Gedicht dabei:

 

Die Wellen

Komm schon,

ich will noch nicht gehen.

Komm schon,

ich will weiter sehen,

wie die Wellen an den Sandstrand branden.

Ich Habe nämlich verstanden

was mir gut tut:

 

Die Flut

aus Energie und Kraft

und auch die innerliche Ruhe,

die Frieden schafft.

 

Inneren Frieden zu finden,

einen Pakt mit sich selber zu binden:

Gefühle anzunehmen wie sie sind,

Gefühle auszuhalten weil sie sind,

Gefühle zu akzeptieren radikal,

denn wenn NICHT, wird es zur Qual.

 

Doch was ich lernen durfte,

dass sollt ihr alle sehen:

Gefühle kommen und gehen.

Wie eine Welle, die an den Strand brandet,

mit vollem, lauten Rauschen,

will ich lauschen,

wie sie leise wieder geht

und mein Inneres übersäht

mit Leichtigkeit am Steg

und einem neuen Weg,

den die Welle mir geebnet hat.

 

Diesen Weg geh ich weiter,

aufgeschlossen und heiter,

bis zur nächsten Welle,

denn hier ist die neue Quelle

zu einem LEBEN IN INNEREN FRIEDEN,

dahin haben mich die Wellen getrieben.

                                                                           

                                                                             Annika Lausch

 

Liebe Grüße und bis bald

Eure Annika

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Wenn Krallen fallen!

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Heute möchte ich euch ein weiteres Gedicht von mir vorstellen. In “Wenn Krallen fallen” verarbeite ich meinen Weg aus der Essstörung und möchte damit aktuell Betroffenen Mut und Kraft schenken ihren Weg weiter zu gehen und nie den Glauben an sich selbst zu verlieren. Mit Mut und Energie ist es möglich sich von den “Krallen der Essstörung” zu befreien und eine ganz neue, lebendige Welt dahinter zu entdecken.

TRAUT EUCH UND FINDET EUER EIGENES LEBENSGLÜCK IN EUCH SELBST!

 

Wenn Krallen fallen

Lass los, lass dich fallen.

Fahr nicht aus deine Krallen

und halte dich an etwas fest,

was dich jeden Tag stresst.

Diese endlosen Gedanken

Tag für Tag,

die bringen dich ins Schwanken,

wer das schon mag?

 

Wie kam es eigentlich dazu,

dass ich mich festkrallen musste?

Das ist kein Clou,

weil ich schon immer wusste,

irgendwann hab ich keine Kontrolle

und bin vollkommen von der Rolle.

Irgendwann bin ich einsam

und weiß gar nicht mehr, wie ich da rein kam.

 

Verdammt, nun ist das so.

Ich renne jeden Tag auf`s Klo,

nachdem ich etwas gegessen hab.

So schaufle ich mir mein eigenes Grab.

 

Ich will hier raus aus diesem Albtraum.

Ich will hier raus aus diesem Zwang.

Gebt mir wieder einen Raum

oder auch einen Gang,

der mich zurück in s Leben führt,

der es schafft und mein Herz berührt,

der mich wieder fühlen lässt

und mich vergessen lässt den Rest

von dem was mich dort hin gebracht hat,

wo ich sonst keinen Halt mehr spürte.

Ich will zurück in meine Stadt,

weg von dem was meine Kehle schnürte.

 

Was brauche ich dazu?

Wie finde ich Mut?

Das lässt mir keine Ruh.

Ich will wieder sagen:”Mir geht´s gut!”

 

Ich weiß was du brauchst.

Es reicht, wenn du fauchst

und deine Krallen eingezogen lässt.

Dann geht auch das, was dich stresst.

Vielleicht fühlst du dich erst mal nicht gut.

Genau in diesem Moment brauchst du Mut,

um in DIR den Halt zu finden

und einen eigenen Pakt zu binden:

“Ich halte mich, das verspreche ich!

Ein Leben lang stehe ich zu mir,

ein Leben lang sehe ich ein WIR

zwischen meinem Körper und meiner Seele.

Ich bleibe mir treu, dass ich mich nicht mehr quäle!”

 

Jetzt lasse ich los, jetzt lasse ich mich fallen.

Nie mehr öffne ich meine Krallen.

Jetzt bin ich frei

und sage :”Hi…….

Liebes Leben, da bist du wieder,

jetzt sing ich endlich meine Lieder

von Freude, Lebensmut und Glück.”

Geworden ist dies mein Lieblingsstück.

Annika Lausch

 

Vielleicht könnt ihr das Ein oder Andere aus diesen Zeilen für euch selbst mitnehmen!

Bis bald

Eure “lebensglückliche” Annika

 

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Leben und Mauern !

geschrieben von Laura Huber:

Leben und Mauern

 

Letzte Woche war ich auf einem Konzert von Will Varley. Das ist auch so eine Aktion, die ich mir während der Magersucht als Ziel überlegt habe. Die Texte, die Will Varley singt, gehen wirklich unter die Haut. Ich wollte über drei Lieder schreiben, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann, welches ich für den Artikel nehme und vielleicht spricht euch ja was davon an:

Das erste Lied heißt „King for a king“ . Das Lied in einem Wort zusammengefasst ist „Leben“ und es geht wirklich unter die Haut; mehr will ich dazu auch gar nicht schreiben. Ich glaube, bei jedem laufen dabei andere Bilder ab und deswegen: Hört es euch einfach selbst kurz an :)

Das nächste Lied heißt „Weddings and Wars“ und geht auch über das Leben. Der Titel zeigt schon den Widerspruch an sich – „Hochzeiten und Kriege“ und auch im Lied hört man die Textzeile „Birth, death, weddings and wars, that´s all we are good for.“ Das Leben ist so vielfältig und vielleicht wirkt der Inhalt im ersten Moment eher traurig. Aber ich finde, das Lied vermittelt auch eine zweite Seite. Es gibt Leid, aber es gibt auch Schönes. Zum dem Lied findet man auf Youtube auch ein schönes Video, vielleicht mag es sich der ein oder andere von euch ja anschauen.

 

Das letzte Lied heißt „To build a wall“. Ich kannte dieses Lied vor dem Konzert noch nicht und ich hatte von Anfang an Gänsehaut, als ich es letzte Woche gehört habe, deswegen wollte ich es unbedingt noch in den Artikel packen.  Es gibt viele verschiedene Arten von Mauern, aber wenn ich dieses Lied höre, denke ich an die Mauer, die wir um uns selbst bauen. Die Mauer, die kein Vertrauen ermöglicht und hinter der wir uns verstecken. Die Mauer, die wir gebaut haben, weil wir schlechte Erfahrungen gemacht haben. Hinter die wir niemanden schauen lassen, hinter der wir uns verstecken. Ich habe in der letzten Zeit immer mehr Steine aus meiner Mauer genommen und ich wünsche euch, dass ihr auch an den Punkt kommt, an dem ihr damit anfangt. Ganz werden wir unsere Mauern  vielleicht nie einreißen, aber müssen sie wirklich so hoch sein, dass wir keinen Menschen an uns lassen?

 

Vielleicht findet ihr in dem Artikel  was, das euch weiterhilft. Ich konnte mich dieses Mal einfach für keins der Themen entscheiden, weil ich alle drei Lieder unglaublich toll finde und finde, dass jedes eine tolle Botschaft trägt. Nehmt euch das daraus mit, das euch weiterhilft und euch berührt.

 

Liebe Grüße

Eure Laura

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Sich erden, verwurzeln und wachsen!

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

Nun folgt das nächste Gedicht von mir. In “Der Baum” geht es um die Achtsamkeit und Liebe zu sich selbst. Jeder sollte den Mut haben so zu werden und so zu sein, wie er ist. Denn genau SO ist es RICHTIG.

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen 2.Weihnachtsfeiertag!

Eure Annika

 

Der Baum

Wie ein Baum, der Wurzeln schlägt

stehe ich da.

Es ist der Gärtner, der mir rät

vor circa einem Jahr:

 

Ist der Boden auch gut ernährt?

Denn das ist sehr wichtig

für den Wachstum und den Wert.

Darauf sollte man aufpassen und zwar richtig.

 

Nährstoffe in der Erde.

Energie in den Wurzeln

ist das Elixier, für das was ich werde.

 

Locker, frisch und nährstoffreich

muss der Boden sein.

Von den Bergen bis zum Deich

ist das immer gleich.

In diese Erde wollen die Wurzeln hinein.

 

Es dringt durch diese Wurzeln nun eine Stärke

und verleiht dem Baum die gewisse Härte,

um Stürme und Gewitter zu überstehen

und Jahr für Jahr weiter zu gehen.

 

Der Baum wird wachsen wie er meint,

vor allem wenn die Sonne scheint.

Sie spendet Wärme und Glück.

So blüht er auf der Baum, Stück für Stück.

 

Die Äste breiten sich aus.

Die Blätterknospen sprießen heraus

und werden strahlend grün.

Drum herum die Blumen blühn.

 

Der Baum ist zufrieden

mit sich und den Lieben,

die ihn wachsen ließen nach seinem Willen.

Nun steht er da im Stillen.

Er kann die Welt ganz ruhig betrachten

und auch auf andere Bäume achten.

Das jeder so wächst, wie es zu ihm passt:

Mal klein, mal krumm, mal breit, mal lang

jeder Baum so wie er kann.

Die Wurzeln geben festen Halt und Energie.

Der Baum er blüht auf wie noch nie.

 

Bald ist ein ganzer Wald entstanden

um den Baum herum.

Auf ihm Vögel und Schmetterlinge landen,

ihr fragt euch warum?

 

Auch ein Baum braucht seine Familie,

den Gärtner, den Strauch, die Lilie.

So steht der Baum in seiner Welt,

wie es ihm am Besten gefällt.

Der Gärtner pflegt ihn Tag für Tag

und gibt ihm stets einen Rat:

Lieber Baum, bleib so wie du bist.

So bist du am Schönsten,

dass du das nie vergisst!

Annika Lausch

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Zu Weihnachten – lyrische Texte mit Botschaft

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

anlässlich des Weihnachtsfestes möchte ich eine Poesiereihe starten. Ich habe dieses Jahr begonnen mein Leben, meine Erlebnisse und die Dinge, die ich daraus gelernt habe lyrisch und poetisch nieder zu schreiben und festzuhalten. Viele Texte handeln über die Bewältigung der Essstörung und meiner Identitätsfindung.

Nehmt euch einen Moment Zeit, setzt euch hin mit einem Tee in eine gemütliche Position und lasst die Worte auf euch wirken. Vielleicht könnt ihr das ein oder anderer für euch heraus ziehen, vielleicht findet ihr den Text einafch nur schön, vielleicht berühren euch stellen. Es kann auch gut sein. dass ihr garkein Empfinden dazu bekommt. Jeder Mensch ist anders, jeder hat seine individuellen Gefühle und Gedanken und diese sind berechtigt, wenn sie da sind.

Diese Texte erzählen Auschnitte meines Lebens und ich möchte sie mit euch teilen.

Ich wünsche allen ein frohes Fest und besinnliche Tage!

Am 1. und 2.Weihnachtsfeiertag werde ich jeweils nochmal einen lyrischen Text bloggen.

Ich beginne die lyrische Reise durch mein Leben mit dem Text mit dem Titel “Meine Welt, Meine Wege!

Viel Spaß eure Annika

 

Meine Welt, Meine Wege

Meine Welt ist bunt,

ich lasse mich fallen.

Meine Welt ist rund,

ich lasse es von den Bergen hallen:

 

“Seht her, wie ich hier stehe,

seht her wie ich meine Wege gehe,

wie ich mich liebe und halte

und mir mein  Leben selber gestalte.”

 

Meine Wege waren steinig und steil,

am Ziele angekommen bin ich heil.

So manche Klippe war hart zu bezwingen,

da musste ich  mich  zum Teil durchringen

Schritt für Schritt weiter zu klettern

und nicht ständig rum zu wettern.

 

Die Einsicht kam,

der Weg kann auch das Ziel sein,

es wurde warm

und die Probleme wurden klein.

 

Auf dem Weg lernte ich mich kennen,

jetzt kann ich mich nicht mehr trennen

von mir und meiner Liebe zu mir selbst,

jetzt gibt es nichts mehr wo du fällst.

Voller Liebe und Energie,

so stark wie noch nie,

gehe ich in jeden Tag,

weil ich meine Welt so gerne mag.

 

So zu sein wie ich bin,

da macht das Leben einen Sinn.

Ich stehe dazu und  mach mein Ding,

da sowieso schon so viel Zeit verging,

wo alles war ein großer Kampf

und  viel Theater um den Mampf.

 

Meine Welt und meine Wege,

gestalte ich mit ganz viel Pflege.

Mit Mut zu Gefühlen

gehe ich voran.

Mit Mut aufzublühen

komm ich heran

an Zufriedenheit und Glück.

Ein wichtiges Lebensstück.

So gehe ich weiter auf meinen Wegen,

damit ich sagen kann :”Das ist MEIN Leben”!

Annika Lausch

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Kleine Schritte!

geschrieben von Laura Huber:

Hallo :-)

„Every step you take is a step away from where you used to be“

Habt ihr noch eure Ziele im Kopf für die es sich lohnt zu kämpfen? Vielleicht habt ihr schon angefangen zu kämpfen und vielleicht habt ihr gemerkt, wie schwer es ist. Oft gibt es Tage, an denen man die Ziele ganz weit weg sieht und einfach nur aufgeben will. Aber irgendwie erinnert dieser Spruch, der oben steht daran, dass jeder Schritt zählt. Jeder Schritt für den ihr kämpft, bringt euch einen Schritt weiter. Und wenn dieser Schritt winzig klein ist, ist es trotzdem ein kleiner Schritt in Richtung „Leben“. Vielleicht finden manche Menschen diese Schritte wertlos und zu klein. Aber wichtig ist, dass ihr vorwärts geht und merkt, wie wertvoll jeder noch so kleine Schritt ist, den ihr entgegen der Essstörung geht. Vielleicht gibt es schwere Momente; aber genau dann ist es doch schön, zu sehen, wie viele kleine und große Schritte man schon geschafft hat. Warum sollte dann der nächste Schritt komplett unmöglich sein? Kein Weg geht immer gerade aus und jeder Weg hat seine Stolpersteine. Aber wollt ihr wegen Steinen alle eure Ziele und euch selbst wegwerfen und wieder zurückgehen?  Neue Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.

Habt ihr diesen Winter schon einen kleinen Spaziergang gemacht? Ich finde das in dieser Jahreszeit total schön, wenn man die kalte Luft spürt und alles ganz bewusst wahrnimmt. Das Leben richtig fühlen. Vielleicht findet ihr in den nächsten Tagen Zeit für einen kleinen Spaziergang und denkt dabei an die schönen Seiten am Leben und an das, was ihr an eurem Weg bisher alles geschafft habt :-)

Zum Schluss will ich heute noch eins loswerden: man verliert oft aus den Augen, wie sehr einen die Essstörung einschränkt. Wenn ich diesen Artikel schreibe, denke ich zum Beispiel die ganze Zeit daran, wie sehr ich mich diesen Advent jeden Morgen freue, wenn ich eine neue Türe im Adventskalender öffne. Letztes Jahr war jedes Stück Schokolade eine Katastrophe. Aber ich glaube, ihr wisst selbst, wie schön es sein kann, wenn man sich nicht verbietet zu essen. Wollt ihr nicht für alle Ziele und alles, was euch die Essstörung genommen hat, kämpfen? Seid ihr bereit wieder zu leben?

 

Eine schöne Adventszeit

Eure Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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