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Geschrieben von Laura Huber:

Hallo,

Nachdem hier schon lange nichts mehr geschrieben wurde, möchte ich für den Blog schreiben.  Mir hat es viel geholfen, von anderen zu lesen und ich fand es schade, als hier so lange nichts mehr geschrieben wurde. Ich möchte über das Schreiben, was mir geholfen hat und zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen.

Aber erst möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Laura und bin 16 Jahre. Vor einem halben Jahr hätte ich nie gedacht, dass ich so leben kann, wie ich es mittlerweile tue. Damals war ich in einem Kinderkrankenhaus, weil mein Herz nicht mehr schnell genug schlagen konnte. Während meinem Aufenthalt dort hatte ich Begegnungen mit Menschen, die mich sehr bewegt haben. Ich glaube, es waren viele kleine Steine, die ich von der Woche an gefunden habe und aus denen ich mir meinen Weg zurück ins Leben gelegt habe. Als ich wieder nach Hause durfte habe ich mich gegen einen längeren Klinikaufenthalt in einer speziellen Klinik für Essstörungen entschieden, weil ich gespürt habe, dass ich den weiteren Weg zu Hause schaffen kann. Es war trotzdem sehr schwer- aber ich wollte von da an gesund werden und hatte von vielen Menschen Rückhalt.

„Du bist so viel mehr wert als diese Zahl auf der Waage. Reduziere dich nicht auf diese Zahl- DU bist wichtig.“, hat jemand vor einem halben Jahr zu mir gesagt und jetzt will diese Worte an euch geben. Ihr seid wirklich mehr wert- und vor allem seid ihr wichtig und nicht die Essstörung. Am Anfang ist es schwer, das wirklich zu glauben. Trotzdem ist mein Vorschlag: Warum setzt ihr euch nicht ein paar Minuten nach draußen in die Sonne und lasst euch diese Worte durch den Kopf gehen; ihr seid mehr wert und ihr seid wichtig, auch wenn ihr das im ersten Moment nicht sehen könnt. Ihr seid  mehr wert!

Eure Laura

 

PS: Danke Laura für deinen ersten Beitrag!

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Meine Klinik-Erfahrungen

Nachdem Annika in ihrem letzten Beitrag schon so schön geschildert hat, wie sie den Weg zu ANAD fand, möchte ich auch auf meine Klinikzeit etwas mehr eingehen. Betroffene, die vor der Entscheidung stehen: Klinik – ja oder nein?, haben vielleicht gar keine genauen Vorstellungen, was sie in so einer Einrichtung alles erwartet.

Laura Pape

Laura wurde 1993 in Hannover geboren und wohnt bis heute in der Region. Mit siebzehn Jahren rutschte sie in die Magersucht. Nachdem ihr Gewicht schon drastisch gesunken war, konnte ihre Mutter nicht mehr weiter hilflos zusehen und brachte Laura in eine Klinik. Dort schaffte sie es, innerhalb von sechs Monaten dank guter Unterstützung wieder ein normales Gewicht zu erreichen und die Blockade vor dem Essen aus ihrem Kopf zu verbannen. Richtig gesund wurde sie aber erst Zuhause nach der Entlassung. Ein paar anfänglichen Rückfällen folgte der Gedanke an ein fröhliches, unbeschwertes Leben - welches nur möglich sein konnte, wenn sie ihr Problem mit dem Essen in den Griff bekam. Also packte Laura all ihren Mut zusammen und überwand sich immer häufiger zum Essen, trotzte der Anzeige der Waage, die mit der Zeit etwas stieg und behielt ihr Ziel von einem gesunden Leben vor Augen. Bis sich dieser Traum verwirklichte. Laura schrieb ihre Geschichte auf und veröffentlichte das Buch "Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht", das anderen Betroffenen Mut machen soll und bereits in der dritten Auflage ist. Heute verschwendet sie keine Gedanken mehr ans Abnehmen und isst, worauf sie Lust hat, ohne den Kalorien Beachtung zu schenken. Weil das Leben viel zu viel wert ist, um es für eine Essstörung ungelebt zu lassen.

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“Der nächste Promi ist dem Magerwahn verfallen!” – Eine Satire an die Klatsch-Presse

Es ist kaum auf meiner Facebook-Timeline zu übersehen: “Gemeinsam hungern via Twitter” schreibt die Rheinische Post, “Thinspiration – Dieser Nacktfoto-Trend ist lebensgefährlich” Focus Online und Pro7 kündigt derweil schon die Jubiläums-Staffel von “Germanys next Topmodel by Heidi Klum” an. 

Laura Pape

Laura wurde 1993 in Hannover geboren und wohnt bis heute in der Region. Mit siebzehn Jahren rutschte sie in die Magersucht. Nachdem ihr Gewicht schon drastisch gesunken war, konnte ihre Mutter nicht mehr weiter hilflos zusehen und brachte Laura in eine Klinik. Dort schaffte sie es, innerhalb von sechs Monaten dank guter Unterstützung wieder ein normales Gewicht zu erreichen und die Blockade vor dem Essen aus ihrem Kopf zu verbannen. Richtig gesund wurde sie aber erst Zuhause nach der Entlassung. Ein paar anfänglichen Rückfällen folgte der Gedanke an ein fröhliches, unbeschwertes Leben - welches nur möglich sein konnte, wenn sie ihr Problem mit dem Essen in den Griff bekam. Also packte Laura all ihren Mut zusammen und überwand sich immer häufiger zum Essen, trotzte der Anzeige der Waage, die mit der Zeit etwas stieg und behielt ihr Ziel von einem gesunden Leben vor Augen. Bis sich dieser Traum verwirklichte. Laura schrieb ihre Geschichte auf und veröffentlichte das Buch "Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht", das anderen Betroffenen Mut machen soll und bereits in der dritten Auflage ist. Heute verschwendet sie keine Gedanken mehr ans Abnehmen und isst, worauf sie Lust hat, ohne den Kalorien Beachtung zu schenken. Weil das Leben viel zu viel wert ist, um es für eine Essstörung ungelebt zu lassen.

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An Träume glauben

… denn manchmal tut man das vielleicht viel zu selten.

Dabei kennt doch jeder diesen Spruch: “Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum”. – Und an dem ist freilich was dran!

Laura Pape

Laura wurde 1993 in Hannover geboren und wohnt bis heute in der Region. Mit siebzehn Jahren rutschte sie in die Magersucht. Nachdem ihr Gewicht schon drastisch gesunken war, konnte ihre Mutter nicht mehr weiter hilflos zusehen und brachte Laura in eine Klinik. Dort schaffte sie es, innerhalb von sechs Monaten dank guter Unterstützung wieder ein normales Gewicht zu erreichen und die Blockade vor dem Essen aus ihrem Kopf zu verbannen. Richtig gesund wurde sie aber erst Zuhause nach der Entlassung. Ein paar anfänglichen Rückfällen folgte der Gedanke an ein fröhliches, unbeschwertes Leben - welches nur möglich sein konnte, wenn sie ihr Problem mit dem Essen in den Griff bekam. Also packte Laura all ihren Mut zusammen und überwand sich immer häufiger zum Essen, trotzte der Anzeige der Waage, die mit der Zeit etwas stieg und behielt ihr Ziel von einem gesunden Leben vor Augen. Bis sich dieser Traum verwirklichte. Laura schrieb ihre Geschichte auf und veröffentlichte das Buch "Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht", das anderen Betroffenen Mut machen soll und bereits in der dritten Auflage ist. Heute verschwendet sie keine Gedanken mehr ans Abnehmen und isst, worauf sie Lust hat, ohne den Kalorien Beachtung zu schenken. Weil das Leben viel zu viel wert ist, um es für eine Essstörung ungelebt zu lassen.

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