Wenn Krallen fallen!

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Heute möchte ich euch ein weiteres Gedicht von mir vorstellen. In “Wenn Krallen fallen” verarbeite ich meinen Weg aus der Essstörung und möchte damit aktuell Betroffenen Mut und Kraft schenken ihren Weg weiter zu gehen und nie den Glauben an sich selbst zu verlieren. Mit Mut und Energie ist es möglich sich von den “Krallen der Essstörung” zu befreien und eine ganz neue, lebendige Welt dahinter zu entdecken.

TRAUT EUCH UND FINDET EUER EIGENES LEBENSGLÜCK IN EUCH SELBST!

 

Wenn Krallen fallen

Lass los, lass dich fallen.

Fahr nicht aus deine Krallen

und halte dich an etwas fest,

was dich jeden Tag stresst.

Diese endlosen Gedanken

Tag für Tag,

die bringen dich ins Schwanken,

wer das schon mag?

 

Wie kam es eigentlich dazu,

dass ich mich festkrallen musste?

Das ist kein Clou,

weil ich schon immer wusste,

irgendwann hab ich keine Kontrolle

und bin vollkommen von der Rolle.

Irgendwann bin ich einsam

und weiß gar nicht mehr, wie ich da rein kam.

 

Verdammt, nun ist das so.

Ich renne jeden Tag auf`s Klo,

nachdem ich etwas gegessen hab.

So schaufle ich mir mein eigenes Grab.

 

Ich will hier raus aus diesem Albtraum.

Ich will hier raus aus diesem Zwang.

Gebt mir wieder einen Raum

oder auch einen Gang,

der mich zurück in s Leben führt,

der es schafft und mein Herz berührt,

der mich wieder fühlen lässt

und mich vergessen lässt den Rest

von dem was mich dort hin gebracht hat,

wo ich sonst keinen Halt mehr spürte.

Ich will zurück in meine Stadt,

weg von dem was meine Kehle schnürte.

 

Was brauche ich dazu?

Wie finde ich Mut?

Das lässt mir keine Ruh.

Ich will wieder sagen:”Mir geht´s gut!”

 

Ich weiß was du brauchst.

Es reicht, wenn du fauchst

und deine Krallen eingezogen lässt.

Dann geht auch das, was dich stresst.

Vielleicht fühlst du dich erst mal nicht gut.

Genau in diesem Moment brauchst du Mut,

um in DIR den Halt zu finden

und einen eigenen Pakt zu binden:

“Ich halte mich, das verspreche ich!

Ein Leben lang stehe ich zu mir,

ein Leben lang sehe ich ein WIR

zwischen meinem Körper und meiner Seele.

Ich bleibe mir treu, dass ich mich nicht mehr quäle!”

 

Jetzt lasse ich los, jetzt lasse ich mich fallen.

Nie mehr öffne ich meine Krallen.

Jetzt bin ich frei

und sage :”Hi…….

Liebes Leben, da bist du wieder,

jetzt sing ich endlich meine Lieder

von Freude, Lebensmut und Glück.”

Geworden ist dies mein Lieblingsstück.

Annika Lausch

 

Vielleicht könnt ihr das Ein oder Andere aus diesen Zeilen für euch selbst mitnehmen!

Bis bald

Eure “lebensglückliche” Annika

 

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Sich erden, verwurzeln und wachsen!

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

Nun folgt das nächste Gedicht von mir. In “Der Baum” geht es um die Achtsamkeit und Liebe zu sich selbst. Jeder sollte den Mut haben so zu werden und so zu sein, wie er ist. Denn genau SO ist es RICHTIG.

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen 2.Weihnachtsfeiertag!

Eure Annika

 

Der Baum

Wie ein Baum, der Wurzeln schlägt

stehe ich da.

Es ist der Gärtner, der mir rät

vor circa einem Jahr:

 

Ist der Boden auch gut ernährt?

Denn das ist sehr wichtig

für den Wachstum und den Wert.

Darauf sollte man aufpassen und zwar richtig.

 

Nährstoffe in der Erde.

Energie in den Wurzeln

ist das Elixier, für das was ich werde.

 

Locker, frisch und nährstoffreich

muss der Boden sein.

Von den Bergen bis zum Deich

ist das immer gleich.

In diese Erde wollen die Wurzeln hinein.

 

Es dringt durch diese Wurzeln nun eine Stärke

und verleiht dem Baum die gewisse Härte,

um Stürme und Gewitter zu überstehen

und Jahr für Jahr weiter zu gehen.

 

Der Baum wird wachsen wie er meint,

vor allem wenn die Sonne scheint.

Sie spendet Wärme und Glück.

So blüht er auf der Baum, Stück für Stück.

 

Die Äste breiten sich aus.

Die Blätterknospen sprießen heraus

und werden strahlend grün.

Drum herum die Blumen blühn.

 

Der Baum ist zufrieden

mit sich und den Lieben,

die ihn wachsen ließen nach seinem Willen.

Nun steht er da im Stillen.

Er kann die Welt ganz ruhig betrachten

und auch auf andere Bäume achten.

Das jeder so wächst, wie es zu ihm passt:

Mal klein, mal krumm, mal breit, mal lang

jeder Baum so wie er kann.

Die Wurzeln geben festen Halt und Energie.

Der Baum er blüht auf wie noch nie.

 

Bald ist ein ganzer Wald entstanden

um den Baum herum.

Auf ihm Vögel und Schmetterlinge landen,

ihr fragt euch warum?

 

Auch ein Baum braucht seine Familie,

den Gärtner, den Strauch, die Lilie.

So steht der Baum in seiner Welt,

wie es ihm am Besten gefällt.

Der Gärtner pflegt ihn Tag für Tag

und gibt ihm stets einen Rat:

Lieber Baum, bleib so wie du bist.

So bist du am Schönsten,

dass du das nie vergisst!

Annika Lausch

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Zu Weihnachten – lyrische Texte mit Botschaft

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

anlässlich des Weihnachtsfestes möchte ich eine Poesiereihe starten. Ich habe dieses Jahr begonnen mein Leben, meine Erlebnisse und die Dinge, die ich daraus gelernt habe lyrisch und poetisch nieder zu schreiben und festzuhalten. Viele Texte handeln über die Bewältigung der Essstörung und meiner Identitätsfindung.

Nehmt euch einen Moment Zeit, setzt euch hin mit einem Tee in eine gemütliche Position und lasst die Worte auf euch wirken. Vielleicht könnt ihr das ein oder anderer für euch heraus ziehen, vielleicht findet ihr den Text einafch nur schön, vielleicht berühren euch stellen. Es kann auch gut sein. dass ihr garkein Empfinden dazu bekommt. Jeder Mensch ist anders, jeder hat seine individuellen Gefühle und Gedanken und diese sind berechtigt, wenn sie da sind.

Diese Texte erzählen Auschnitte meines Lebens und ich möchte sie mit euch teilen.

Ich wünsche allen ein frohes Fest und besinnliche Tage!

Am 1. und 2.Weihnachtsfeiertag werde ich jeweils nochmal einen lyrischen Text bloggen.

Ich beginne die lyrische Reise durch mein Leben mit dem Text mit dem Titel “Meine Welt, Meine Wege!

Viel Spaß eure Annika

 

Meine Welt, Meine Wege

Meine Welt ist bunt,

ich lasse mich fallen.

Meine Welt ist rund,

ich lasse es von den Bergen hallen:

 

“Seht her, wie ich hier stehe,

seht her wie ich meine Wege gehe,

wie ich mich liebe und halte

und mir mein  Leben selber gestalte.”

 

Meine Wege waren steinig und steil,

am Ziele angekommen bin ich heil.

So manche Klippe war hart zu bezwingen,

da musste ich  mich  zum Teil durchringen

Schritt für Schritt weiter zu klettern

und nicht ständig rum zu wettern.

 

Die Einsicht kam,

der Weg kann auch das Ziel sein,

es wurde warm

und die Probleme wurden klein.

 

Auf dem Weg lernte ich mich kennen,

jetzt kann ich mich nicht mehr trennen

von mir und meiner Liebe zu mir selbst,

jetzt gibt es nichts mehr wo du fällst.

Voller Liebe und Energie,

so stark wie noch nie,

gehe ich in jeden Tag,

weil ich meine Welt so gerne mag.

 

So zu sein wie ich bin,

da macht das Leben einen Sinn.

Ich stehe dazu und  mach mein Ding,

da sowieso schon so viel Zeit verging,

wo alles war ein großer Kampf

und  viel Theater um den Mampf.

 

Meine Welt und meine Wege,

gestalte ich mit ganz viel Pflege.

Mit Mut zu Gefühlen

gehe ich voran.

Mit Mut aufzublühen

komm ich heran

an Zufriedenheit und Glück.

Ein wichtiges Lebensstück.

So gehe ich weiter auf meinen Wegen,

damit ich sagen kann :”Das ist MEIN Leben”!

Annika Lausch

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Kleine Schritte!

geschrieben von Laura Huber:

Hallo :-)

„Every step you take is a step away from where you used to be“

Habt ihr noch eure Ziele im Kopf für die es sich lohnt zu kämpfen? Vielleicht habt ihr schon angefangen zu kämpfen und vielleicht habt ihr gemerkt, wie schwer es ist. Oft gibt es Tage, an denen man die Ziele ganz weit weg sieht und einfach nur aufgeben will. Aber irgendwie erinnert dieser Spruch, der oben steht daran, dass jeder Schritt zählt. Jeder Schritt für den ihr kämpft, bringt euch einen Schritt weiter. Und wenn dieser Schritt winzig klein ist, ist es trotzdem ein kleiner Schritt in Richtung „Leben“. Vielleicht finden manche Menschen diese Schritte wertlos und zu klein. Aber wichtig ist, dass ihr vorwärts geht und merkt, wie wertvoll jeder noch so kleine Schritt ist, den ihr entgegen der Essstörung geht. Vielleicht gibt es schwere Momente; aber genau dann ist es doch schön, zu sehen, wie viele kleine und große Schritte man schon geschafft hat. Warum sollte dann der nächste Schritt komplett unmöglich sein? Kein Weg geht immer gerade aus und jeder Weg hat seine Stolpersteine. Aber wollt ihr wegen Steinen alle eure Ziele und euch selbst wegwerfen und wieder zurückgehen?  Neue Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.

Habt ihr diesen Winter schon einen kleinen Spaziergang gemacht? Ich finde das in dieser Jahreszeit total schön, wenn man die kalte Luft spürt und alles ganz bewusst wahrnimmt. Das Leben richtig fühlen. Vielleicht findet ihr in den nächsten Tagen Zeit für einen kleinen Spaziergang und denkt dabei an die schönen Seiten am Leben und an das, was ihr an eurem Weg bisher alles geschafft habt :-)

Zum Schluss will ich heute noch eins loswerden: man verliert oft aus den Augen, wie sehr einen die Essstörung einschränkt. Wenn ich diesen Artikel schreibe, denke ich zum Beispiel die ganze Zeit daran, wie sehr ich mich diesen Advent jeden Morgen freue, wenn ich eine neue Türe im Adventskalender öffne. Letztes Jahr war jedes Stück Schokolade eine Katastrophe. Aber ich glaube, ihr wisst selbst, wie schön es sein kann, wenn man sich nicht verbietet zu essen. Wollt ihr nicht für alle Ziele und alles, was euch die Essstörung genommen hat, kämpfen? Seid ihr bereit wieder zu leben?

 

Eine schöne Adventszeit

Eure Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Lieder geben viel!

geschrieben von Laura Huber:

Hallo  :-)

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin in den letzten Wochen vor Weihnachten immer stark im Stress, weil so viele Prüfungen in der Schule sind. Trotzdem ist es wichtig, dass wir unser eigenes Leben und unsere Ziele für uns selbst nicht aus dem Blick verlieren. Deswegen habe ich mir überlegt, euch heute zwei Lieder vorzustellen. Vielleicht findet ihr abends mal ein paar ruhige Minuten, hört sie an und trinkt eine Tasse Tee und esst ein paar Kekse dazu und entspannt mal so richtig? Mich berühren beide Lieder sehr und mich haben beide in den letzten Monaten begleitet.

Das erste Lied ist mal wieder von Sarah Connor. Ich finde, man findet in ihren Texten so viel Wahres und so schöne Worte, dass ich euch nach „Anorak“ heute das Lied „Mit vollen Händen“ vorstellen will. Mich erinnert das Lied immer daran, dass wir alle oft viel zu negativ denken und dass wir alle unsere eigenen Ecken und Kanten haben. Aber gleichzeitig wird auch deutlich, dass das eben zu uns gehört. Das Lied zeigt uns wieder, dass sich das Leben dadurch auszeichnet, dass es Gutes und Schlechtes gibt und dass jeder auf seine eigene Art weiterkämpfen soll. Jeder hat Steine auf seinem Weg, aber deswegen sollen wir nicht aufhören, weiterzugehen und unser Leben leben. Am besten hört ihr euch das Lied selbst mal an- ich bin mir sicher, dass es euch auch irgendwie berührt und bestärkt, euren Weg ins Leben zurück zu suchen und zu gehen.  Das Leben ist mehr wert als Aufgeben.

Das zweite Lied heißt „Nothing stays the same“ und ist von Luke Sital-Singh (https://www.youtube.com/watch?v=bac03Zc0tfE). Ich habe von dem Sänger noch nie was gehört, bis mir letztes Jahr jemand, der mir sehr viel Halt gegeben hat von dem Lied erzählt hat. Mir hat das Lied von Anfang an gefallen. Ich höre es immer noch total gerne an, wenn es mir nicht gut geht. Das Leben spielt eben nicht so, wie wir es wollen und manchmal will man einfach nur weinen und traurig sein. Manchmal ist es das einzige, was gut tut; aber danach, erinnert dieses Lied daran, dass das Leben schön  sein kann, auch wenn Steine da sind und nichts gleich bleibt. Ich finde, man kann aus jeder einzigen Zeile in dem Lied so viel herausziehen, dass ich gar nicht mehr dazu schreibe, sondern euch einfach vorschlage, euch das Lied selbst anzuhören. Ich glaube, danach versteht ihr, was ich meine- viel besser, als ich es euch mit Worten umschreiben könnte :)

Ich wünsche euch, dass ich die Zeit findet, euch die Lieder anzuhören und dass sie in euch  auch etwas bewegen :-)

Gebt nicht auf!

Eure Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Hope is the thing with feahters

Hier ein weiterer Beitrag von Laura Huber:

Letzte Woche habe ich spontan Bodypump ausprobiert und es war wirklich cool. Zwischendurch  habe ich gedacht, dass es genauso richtig ist. Ich war glücklich, nicht wie letztes Jahr im Krankenhaus zu liegen und Bewegungsverbot zu haben. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Jahr später Bodypump ausprobiere und mit einem gesunden Gewicht glücklich bin.

Wenn ich jetzt  die Wahl hätte, zwischen Hungern und Leben- ich würde das Leben nehmen. Wenn ich mich entscheiden müsste: ich würde nie mehr dahin zurück wollen, wo ich vor einem Jahr war. Das Leben ist so viel schöner.

Der Weg sieht schwierig aus. Aber man kann ihn gehen. Und  irgendwann lohnt es sich. Verliert die Hoffnung nicht, dass es sich lohnt zu kämpfen!  Auch, wenn man manchmal aufgeben will. Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Wenn man nach einem Wettlauf ins Ziel kommt, ist man zwar erschöpft, aber glücklich, weil man es geschafft hat. Habt ihr schon mal ein Wettlaufen gemacht? Wann wart ihr das letzte Mal wirklich glücklich? Wann habt ihr das letzte Mal das Leben gefühlt?

Ich wollte euch mit auf den Weg geben, dass kämpfen und dran bleiben sich wirklich lohnt. Mir ist letzte Woche wieder bewusst geworden, wie viele Chancen das Leben bietet, mit denen man vorher nie gerechnet hat.

Gebt dem Leben eine Chance!

 

“Hope” is the thing with feathers -

That perches in the soul -

And sings the tune without the words -

And never stops – at all -

 

And sweetest – in the Gale – is heard -

And sore must be the storm -

That could abash the little Bird

That kept so many warm -

 

I’ve heard it in the chillest land -

And on the strangest Sea -

Yet – never – in Extremity,

It asked a crumb – of me.

 

(Emiliy Dickinson)

 

Jedem Anfang liegt ein Zauber inne!

Liebe Grüße

Eure Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Reise zu sich selbst

Hier ein neuer Beitrag von Laura Huber(16):

Als ich zunehmen musste, hat mir jemand gesagt, dass ich doch gar nicht weiß, wie ich mit einem gesunden Gewicht aussehe. Vielleicht würde ich mich dann sogar schöner finden und Frieden mit meinem Körper schließen.

Im ersten Moment hört es sich total blödsinnig an.

Aber: Wenn man seinen Körper wirklich schön findet, quält man ihn doch auch nicht. Und wenn man seinen Körper annimmt, will man nicht immer noch dünner werden.  Man steht nicht im Kampf mit seinem eigenen Körper. Wenn ihr euch jetzt nicht schön findet, woher wollt ihr wissen, wie es mit einem gesunden Gewicht aussieht?

Zunehmen ist schwer, aber stellt es euch doch mal als eine Reise zu euch und eurem Körper vor. Jeder kleine Schritt ist ein Schritt zu euch selbst. Und wenn es eurem Körper besser geht, wenn ihr stärker seid, vielleicht fällt es euch dann auch leichter, euch so anzunehmen wie ihr seid. Je tiefer man in die Essstörung man fällt, desto mehr verliert man sich. Wollt ihr nicht dafür kämpfen, euch und euer Leben wieder zu finden? Es wird ein langer Weg und in irgendeiner Form verändert uns die Krankheit;- aber umso schöner ist es doch, die Suche nach sich selbst und den Zielen im Leben zu suchen und dann zu sehen, wo man steht. Was sich verändert hat und wie man damit umgehen kann. Man findet einen Weg. Wenn man zu sich gefunden hat. Wenn man sich erlaubt, während dem Kämpfen auch mal hinzufallen und dann aber wieder aufsteht.

Mir hat es während dem Zunehmen gut getan, ins Yoga zu gehen. Zu entspannen und nicht gegen meinen Körper zu arbeiten. Es hat mir gut getan, nach langer Zeit ohne Sport  mit leichten und entspannenden Übungen im Yoga wieder mit Bewegung anzufangen. Wenn ihr euch vorstellen könnt, dass euch Yoga auch gut tut, sprecht doch einfach mal mit eurem Arzt ab, ab welchem Gewicht ihr zum Yoga dürftet. Vielleicht dürft ihr direkt anfangen oder ihr stellt euch das Yoga als ein Zwischenziel auf?

Wer weiß, wie man mit einem gesunden Gewicht aussieht? Vielleicht kann man sich dann ja wirklich besser annehmen?

Zunehmen ist schwer und genau deswegen dürft ihr eure Ziele dabei nie vergessen! Wie schön ist es, mit einem belastbaren Körper leben zu können? Sport zu machen und Muskeln aufzubauen? Das Leben wieder leben können?

Ich wünsche euch viel Kraft und Erfolg auf eurem Weg!

Eure Laura

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Zum Thema “Loslassen”

Ein Anstoß zum Nachdenken:

Loslassen ….

Wie wäre es, endlich wieder frei zu sein? Lachen zu können und wieder im Leben zu stehen? Vielleicht ist es an der Zeit, aufzustehen und dafür zu kämpfen?

Ich finde zum Thema „Loslassen“ das Lied „Anorak“ von Sarah Connor sehr schön und ermutigend (hier seht ihr ein Cover von Lea Katharina). Menschen loslassen, die vielleicht mehr verletzen, als dass sie wirklich Halt geben. Die Essstörung loslassen und gesund werden.  Um dann die Sonne  und das Leben wieder zu fühlen. Eine Löwin sein, die sich selbst beschützt, die stark ist und die an sich glaubt.

Hört euch das Lied doch einfach mal an J

Ich wünsche euch viel Kraft und Mut!

Bis Bald

Eure Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Denk Positiv!

Liebe Leser und Leserinnen,

zum Einstieg ins neue Jahr möchte ich ein paar kurze Worte an euch richten. Ich habe schwere Zeiten in meinem Leben gemeistert. Mein Leben bestand nur aus dem Gedanken den nächsten Essanfall zu haben und mich danach wieder zu erleichtern (zu erbrechen).

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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