Zunehmen – Dein Körper

geschrieben von Laura Huber:

Zuzunehmen heißt nicht „Fett zu werden“. Zuzunehmen bedeutet nicht, hässlich zu sein. Es bedeutet nicht, gehasst zu werden, alles zu verlieren oder die Kontrolle zu verlieren. Zuzunehmen bedeutet auch nicht sich selbst zu verlieren.

Zuzunehmen bedeutet, Muskeln zu gewinnen. Gesundheit. Stärke. Kräftige Knochen. Lebensfreude. Einen richtigen Körper zu bekommen, belastbar und schön.  Zu lernen, sich und seinen Körper zu akzeptieren und schön zu finden. Leben zu gewinnen. Sich selbst zu gewinnen.

Dich selbst zu gewinnen.

Vielleicht findest du deinen Körper schön so, wie er gerade ist. Aber stimmt es wirklich? Würdest du ihn sonst immer noch bekämpfen? Vielleicht magst du dich und deinen Körper sogar lieber, wenn dein Körper gesund ist. So, wie dein Körper ist, ist er nicht dein Körper, sondern der, der aus der Essstörung entstanden ist. Das bist nicht du. Alles, was du dir von der Essstörung erhoffst, wird scheitern. Denn wenn du immer mehr abnimmst, verlierst du.

Wenn du sie loslässt, wartet das Leben auf dich. Gib dich nicht auf. Bleib stark und lass sie gehen. Zuzunehmen bedeutet nicht, fett zu werden und die Kontrolle zu verlieren. Zuzunehmen bedeutet, den Weg zu sich selbst und seinem Leben zu gehen. Zuzunehmen bedeutet zu erkennen, was in dir steckt. Und es macht dich glücklicher, als du jemals mit deiner Essstörung werden könntest. Denn da draußen wartet das Leben. Auf dich. Nicht auf deine Essstörung. Du sollst leben. Gesund sein. Lachen. Leben. Nicht deine Essstörung ist wichtig. DU bist wichtig.

Life´s challenges are not supposed to paralyze you.

They are supposed to help you discover who you are.

 

Passt auf euch auf :-)

Laura

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Wenn Krallen fallen!

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Heute möchte ich euch ein weiteres Gedicht von mir vorstellen. In “Wenn Krallen fallen” verarbeite ich meinen Weg aus der Essstörung und möchte damit aktuell Betroffenen Mut und Kraft schenken ihren Weg weiter zu gehen und nie den Glauben an sich selbst zu verlieren. Mit Mut und Energie ist es möglich sich von den “Krallen der Essstörung” zu befreien und eine ganz neue, lebendige Welt dahinter zu entdecken.

TRAUT EUCH UND FINDET EUER EIGENES LEBENSGLÜCK IN EUCH SELBST!

 

Wenn Krallen fallen

Lass los, lass dich fallen.

Fahr nicht aus deine Krallen

und halte dich an etwas fest,

was dich jeden Tag stresst.

Diese endlosen Gedanken

Tag für Tag,

die bringen dich ins Schwanken,

wer das schon mag?

 

Wie kam es eigentlich dazu,

dass ich mich festkrallen musste?

Das ist kein Clou,

weil ich schon immer wusste,

irgendwann hab ich keine Kontrolle

und bin vollkommen von der Rolle.

Irgendwann bin ich einsam

und weiß gar nicht mehr, wie ich da rein kam.

 

Verdammt, nun ist das so.

Ich renne jeden Tag auf`s Klo,

nachdem ich etwas gegessen hab.

So schaufle ich mir mein eigenes Grab.

 

Ich will hier raus aus diesem Albtraum.

Ich will hier raus aus diesem Zwang.

Gebt mir wieder einen Raum

oder auch einen Gang,

der mich zurück in s Leben führt,

der es schafft und mein Herz berührt,

der mich wieder fühlen lässt

und mich vergessen lässt den Rest

von dem was mich dort hin gebracht hat,

wo ich sonst keinen Halt mehr spürte.

Ich will zurück in meine Stadt,

weg von dem was meine Kehle schnürte.

 

Was brauche ich dazu?

Wie finde ich Mut?

Das lässt mir keine Ruh.

Ich will wieder sagen:”Mir geht´s gut!”

 

Ich weiß was du brauchst.

Es reicht, wenn du fauchst

und deine Krallen eingezogen lässt.

Dann geht auch das, was dich stresst.

Vielleicht fühlst du dich erst mal nicht gut.

Genau in diesem Moment brauchst du Mut,

um in DIR den Halt zu finden

und einen eigenen Pakt zu binden:

“Ich halte mich, das verspreche ich!

Ein Leben lang stehe ich zu mir,

ein Leben lang sehe ich ein WIR

zwischen meinem Körper und meiner Seele.

Ich bleibe mir treu, dass ich mich nicht mehr quäle!”

 

Jetzt lasse ich los, jetzt lasse ich mich fallen.

Nie mehr öffne ich meine Krallen.

Jetzt bin ich frei

und sage :”Hi…….

Liebes Leben, da bist du wieder,

jetzt sing ich endlich meine Lieder

von Freude, Lebensmut und Glück.”

Geworden ist dies mein Lieblingsstück.

Annika Lausch

 

Vielleicht könnt ihr das Ein oder Andere aus diesen Zeilen für euch selbst mitnehmen!

Bis bald

Eure “lebensglückliche” Annika

 

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Sich erden, verwurzeln und wachsen!

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

Nun folgt das nächste Gedicht von mir. In “Der Baum” geht es um die Achtsamkeit und Liebe zu sich selbst. Jeder sollte den Mut haben so zu werden und so zu sein, wie er ist. Denn genau SO ist es RICHTIG.

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen 2.Weihnachtsfeiertag!

Eure Annika

 

Der Baum

Wie ein Baum, der Wurzeln schlägt

stehe ich da.

Es ist der Gärtner, der mir rät

vor circa einem Jahr:

 

Ist der Boden auch gut ernährt?

Denn das ist sehr wichtig

für den Wachstum und den Wert.

Darauf sollte man aufpassen und zwar richtig.

 

Nährstoffe in der Erde.

Energie in den Wurzeln

ist das Elixier, für das was ich werde.

 

Locker, frisch und nährstoffreich

muss der Boden sein.

Von den Bergen bis zum Deich

ist das immer gleich.

In diese Erde wollen die Wurzeln hinein.

 

Es dringt durch diese Wurzeln nun eine Stärke

und verleiht dem Baum die gewisse Härte,

um Stürme und Gewitter zu überstehen

und Jahr für Jahr weiter zu gehen.

 

Der Baum wird wachsen wie er meint,

vor allem wenn die Sonne scheint.

Sie spendet Wärme und Glück.

So blüht er auf der Baum, Stück für Stück.

 

Die Äste breiten sich aus.

Die Blätterknospen sprießen heraus

und werden strahlend grün.

Drum herum die Blumen blühn.

 

Der Baum ist zufrieden

mit sich und den Lieben,

die ihn wachsen ließen nach seinem Willen.

Nun steht er da im Stillen.

Er kann die Welt ganz ruhig betrachten

und auch auf andere Bäume achten.

Das jeder so wächst, wie es zu ihm passt:

Mal klein, mal krumm, mal breit, mal lang

jeder Baum so wie er kann.

Die Wurzeln geben festen Halt und Energie.

Der Baum er blüht auf wie noch nie.

 

Bald ist ein ganzer Wald entstanden

um den Baum herum.

Auf ihm Vögel und Schmetterlinge landen,

ihr fragt euch warum?

 

Auch ein Baum braucht seine Familie,

den Gärtner, den Strauch, die Lilie.

So steht der Baum in seiner Welt,

wie es ihm am Besten gefällt.

Der Gärtner pflegt ihn Tag für Tag

und gibt ihm stets einen Rat:

Lieber Baum, bleib so wie du bist.

So bist du am Schönsten,

dass du das nie vergisst!

Annika Lausch

 

 

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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2 Jahre ANAD – Was ich mitnehme?

Liebe Leseerinnen und Leser,

Nun ist es ganz offiziel. Ich bin heute den ersten Tag seit über zwei Jahren keine Klientin mehr bei ANAD e.V.

Eine sehr prägende und erfolgreiche Zeit bei ANAD geht für mich zu Ende. Ich möchte euch die wichtigsten Dinge mitgeben, die ich in den letzten zwei Jahren mitgenommen habe und die ich auf meinem weiteren Weg nutzen kann:

1. Reflektiere dich und denk darüber nach wieso etwas passiert. Es gibt immer einen Grund dafür.

2. Gelassenheit und radikale Akzeptanz für alle Dinge, die uns das Leben schwer machen. Das spart Kraft.

3. Lebe dein Leben und nicht für andere Menschen.

4. Verzeih dir schlechte Tage, du hast jeden Tag die Chance es besser zu machen.

5. Kleine Brötchen backen, Schritt für Schritt gehen…..dass entlastet dich!

6. Gefühle zulassen, annehmen und aushalten……….GANZ WICHTIG!!!!

7. Grenze dich ab, bei Menschen die dir Kraft rauben oder dir nicht gut tun. Bleib bei dir!

8. Positive Aktivitäten in den Alltag einbauen, sie liefern dir Energie und gute Laune.

9. Freunde sind sehr wichtig, gib ihnen Raum und Zeit und lass sie an deinem Leben teilhaben.

10. Akzeptiere dich so wie du bist…….du lebst nur einmal….und das Leben kann so schön sein!

DESWEGEN…………SEID MUTIG……..IHR KÖNNT ES SCHAFFEN EIN GESUNDES UND FRÖHLICHES LEBEN ZU LEBEN!!

Liebe Grüße

Eure Annika

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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Radikale Akzeptanz!

Liebe Blogleser/Innen,

Ich bin heute auf dieses Video gestoßen und finde die Art und Weise sehr erfrischend und gut, wie dieser junge Mann über das Thema “Radikale Akzeptanz” spricht.

Annika Lausch

Name: Lausch, Annika – Alter: 28 – Wohnort: München – Beruf aktuell: Studentin der sozialen Arbeit an der KSFH München – Zuvor: Leistungssportlerin im Rudern (2-fache deutsche Meisterin, 3 WM-Teilnahmen), danach Kommissaranwärterin bei der bayrischen Polizei, danach Fitness- und Personaltrainerin und Rudertrainerin – Über die Krankheit: seit 2007 Sportsucht/Bulimie – 3 Klinikaufenthalte seit März 2013 bei Anad als Klientin seit fast 2 Jahren stabiles und gesundes Essverhalten – Hobbies: Musik und Tanzen, Wassersport und Sonnenbaden

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